BBS, Berlin-Basel-Sarnen, 2010
in Zusammenarbeit mit Flavia Spichtig

mit: Jan van Oodt, Raphael Linsi, Florine Leoni und Sylvain Baumann, Nathallie Sidler, Lorenza Diaz, Claudia Dorfmüller, Mitya Churikov, Friedemann Heckel, Alessandro Rauschmann, Natalia Korotyaeva, Flavia Spichtig, Celia Sidler

Das zwischen dem 12. bis 24. April 2010 statt findende Projekt BBS (Berlin-Basel-Sarnen) auf dem Landenberg Sarnen (Obwalden) ist ein ortspezifisches Austauschprojekt von je sieben jungen Kunstschaffenden aus Berlin und Basel, die während zwei Wochen vor Ort in Sarnen und Umgebung (öffentlicher Raum) künstlerisch arbeiten. Die entstandenen Arbeiten werden gegen Ende dieser Zeitdauer auf dem Landenberg in Sarnen in Form einer Ausstellung der Öffentlichkeit vorgestellt. Wobei die praktische Arbeit von zwei Werkpräsentationen von aktuellen Kunstschaffenden von Obwalden ergänzt wird.

Mit diesem Projekt sollen Gedanken über die Entwicklung der zeitgenössischen Kunst in einer ländlichen Umgebung angeregt und den Einfluss der Landschaft (in unserem Falle die des Kantons Obwalden) erfragt werden. Organisiert wird das Projekt BBS von den jungen Künstlerinnen Flavia Spichtig und Celia Sidler, die beide im Kanton Obwalden ihre Kinder- und Jugendjahre verbrachten.
Der Aspekt des Ortes ist ein zentrales Moment. Die Arbeiten werden vor Ort entstehen; sollen auf ihn Bezug nehmen und auf ihn eingehen. Mit diesem Projekt wird der Frage nachgegangen, inwiefern eine Landschaft (geographische, geschichtliche, kulturelle, etc.) Kunst beeinflusst. Die eingeladenen Kunstschaffenden kommen aus städtischen Räumen (Berlin, Basel) und lassen sich in diesem Projekt auf das Experiment ein, Kunst in einem anderen Kontext, in einer ländlichen Gegend zu erproben. Es soll hinterfragt werden, inwiefern sie in diesem Kontext ihre Wirkung und Bedeutung verändert oder neu definiert und wie in einer ländliche Umgebung Kunst und Kultur wahrgenommen wird. Dabei wird Sarnen als Plattform genutzt, um einen Austausch zwischen den KünstlerInnen aus Berlin und Basel entstehen zu lassen. Der Kunst- und Kulturraum Sarnen/Obwalden bietet so jungen KünstlerInnen die Möglichkeit Ideen umzusetzen und den Ort für eine Zeit zu gestalten; in und um ihn zu intervenieren. Das impliziert auch die Bevölkerung. Ein weiterer elementarer Punkt ist das Projekt nicht abzuschotten, sondern offen für den Dialog mit den BesucherInnen und der Bevölkerung, sowie ortsansässigen Kunstschaffenden zu halten.

mit freundlicher Unterstützung von:
Kulturförderung Obwalden, UdK Berlin, Kulturpauschale Basel-Stadt, Gemeinde Sarnen, Futurum Stiftung,
Sarna-Jubiläumsstiftung, OKB Sarnen, Jubiläumsstiftung der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft,
von Ah Druck, Papeterie Spichtig, Holzbautechnik Burch AG